Bild: Schmuckkunst

Köln, die alte ramponierte Schönheit, schmückt sich bis heute stolz mit dem romanischen Kirchenkranz als Geschmeide. Die im Weltgewühl des letzten Jahrhunderts fast Untergegangene bebt gerade im Moment von Diskussionen über architektonische Veränderungen, die in den kommenden Jahrzehnten ihr Gesicht verändern werden – das Gerlingquartier, den Masterplan für die Innenstadt, das jüdische Museum, das Schauspielhaus, die gerade eröffnete neue Rheinpromenade mit den Kranhäusern, die Moschee. 2100 Architekten sind in einem Radius von 20 Kilometern um den Dom herum tätig.

Architektur zum Tragen gibt es in den Arbeiten der internationalen Schmuckavantgarde, seit diese sich in den 1960er Jahren von den Traditionen des Materials und den konventionellen Themen des Gold-Schmiedens löste – danach mussten wir nicht suchen. Die Ausstellung zeigt „architektonischen“ Schmuck im weitesten Sinne: streng konstruierte Räume, stille Träumereien, ins Miniaturformat eingedampfte Landschaften, innere Gärten.
Diese Architekturen stellen zugleich die Kernpositionen der Galerie dar: Schmuck und Schmücken in seiner größten Bandbreite zu verstehen – als Kunst zum Tragen – der Kunst, die dem Menschen am nächsten ist.

Als Kuratoren dieser Ausstellung und Galeristen möchten wir Köln wieder auf die internationale Landkarte der zeitgenössischen Schmuckkunst setzen und im kunstsinnigen Köln die Leidenschaft zum Tragen und Sammeln von zeitgenössischem Schmuck beleben.

Evi Pilartz
Willem Spanninga

 

In Kooperation mit:

Galerie Pilartz

Ausstellungstermine

19. Sept. - 9.Nov. 2008


Ausstellungsort

Museum für Angewandte Kunst
An der Rechstschule
50667 Köln


Öffnungszeiten Museum
Di-So
11:00 - 17:00


Eintritt Frei!

WDR 3 Kulturpartner

 

Fonds

 

Stadt Köln

 

 

 

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